liebe

Wie war das nochmal?

Wie sich das Bundesamt für Gesundheit selbst widerspricht.

Die porno-ähnliche HIV-Prävention des Schweizerischen Bundesamts für Gesundheit hat bei vielen Schweizerinnen und Schweizern nicht nur Empörung, sondern auch schlicht Unverständnis ausgelöst: Wie kann man mit Clips und Bildern wilder Sex-Szenen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Sexualität ermuntern? SP-Nationalrätin Bea Heim sieht das so: „Mit so viel Freizügigkeit kann man nichts erreichen – im Gegenteil. Ein Bild, das die sexuelle Lust stimuliert, wirkt stärker als der angefügte Text, der zu Vorsicht mahnen soll.“ (tagesanzeiger.ch, 14.05.14). Diesen Widerspruch bestätigen auch die staatlichen „Gesundheitsschützer“ selbst, wenn sie in ihrem Newsletter spectra 104 schreiben, dass laut Studien bei Jugendlichen die Chance mit Rauchen oder Trinken anzufangen umso grösser ist, je höher die Konfrontation mit Tabak- oder Alkoholwerbung. Dieser Aussage des BAG selbst ist von unserer Seite nichts hinzuzufügen.